Archiv für 'tiere'Kategorie

who let the dogs out?

Februar 20, 2007

wo ich gestern von tiefsten tiefen schrieb, dachte ich mir, auch in sachen überschriften wäre da noch was zu holen. alternativ hätte ich „hey! it´s doctor dog!“ im angebot, aber ich fürchte, es gibt außer mir nur einen einzigen menschen, der doctor dog überhaupt kennt.

anyway. jetzt die eigentliche geschichte. ich habe ja ein bißchen angst vor hunden, zumindest vor hunden, die wachhundmäßig ihr territorium verteidigen. das geht soweit, dass ich in meiner ersten wohnung in münchen vier jahre lang, wenn ich das haus verlassen habe, vom sechsten in den zweiten stock gelaufen bin, dort stehengeblieben bin, um zu lauschen, ob der nachbar mit der bulldogge, die er nie richtig unter kontrolle hatte, gerade das haus verläßt, und erst, wenn ich sicher war, dass die luft rein ist, schnell an seiner wohnung vorbeigewitscht bin und aus dem haus gerannt.

die straßenhunde hier finde ich nicht sonderlich furchteinflößend, sondern eher mitleiderheischend. gestern, auf dem weg zum seven eleven, materialisierte sich dann plötzlich aber ein laut bellender hofhund neben mir, zwischen mir und seinen gefletschten zähnen nur ein zaun. nun weiß ich ja, dass die zäune hier eigentlich seltenst von anfang bis ende des grundstücks durchgängig sind. dementsprechend auch mein adrenalinschub. aber nicht genug, ein anderer hund fand das eine gute gelegenheit, mir ebenfalls ein wenig angst einzujagen, indem er blitzschnell über seinen hof gerannt kam, der leider nicht eingezäunt war. das war zuviel hund.

auf dem rückweg, als ich dann gesehen habe, dass hund nummer eins mittlerweile nicht mehr auf seinem hof sondern vor seinem tor lag, habe ich mich dann für den umweg um vier straßenzüge entschieden, ich schisshase, ich. dort lauerte mir eine horde ratten in einem müllberg auf. haben sich die tiere thailands, die ich bisher nicht mit meiner liebe überschüttet habe, gegen mich verbündet? ich hoffe doch nicht!

no velocity

Februar 15, 2007

life is quite boring here at the moment. trotzdem ein paar erkenntnisse dieser woche.

ich mag fritierten tofu mit scharfer soße, der quietscht so lustig zwischen den zähnen.

es ist naiv zu glauben, dass moskitos nur bei licht durch die geöffnete balkontür fliegen. das erkannte ich heute nacht, als ich davon aufwachte, dass ich die 17 neuen stiche kratzte. glücklicherweise gibt es aber in thaiapotheken für jedes gebrechen ein mittelchen, so auch ein tatsächlich wirksames gegen insektenstiche.

die neue single our velocity von maximo park ist absolut großartig und läuft in schleife bei mir. ich freue mich schon auf das album. mit bloc party und the good, the bad & the queen hat das jahr ja musikalisch schon äußerst erfreulich begonnen, wenn das mit maximo park so weitergeht, werde ich mich sicherlich nicht darüber beklagen.

ach ja, und leider bin ich jetzt zum hippie mutiert. ich trage seit tagen fischerhosen, weil es einfach so sauheiß ist, dass mir das als praktikabelstes kleidungsstück erscheint. das hippietum wird dann zuhause aber wieder gegen die new rave-uniform ausgetauscht.

walk with the animals, talk with the animals

Februar 8, 2007

also, elefantengeschichten. ich weiß garnicht so recht, was ich schreiben soll, außer dass es ganz ganz wundervoll war. und ein wirklich tolles geburtstagsgeschenk.

nach einer kurzen einführung in elephant safety („they are swingers, people, i warn you“) kam die ganze herde von 29 elefanten um eine art terasse herum, wo ich und die anderen elefantenverrückten ausgestattet mit körben voll futter standen, um selbiges zu darzureichen. dabei habe ich der mir zugeteilten elefantendame ca. 100 kg wassermelonen, bananen und gurken kredenzt, die erstaunlich schnell weg waren. anschließend machte sich ein trek aus elefanten und bewunderern auf zum nahegelegenen fluss, baden. die herrschaften elefanten legten sich im wasser ab, die menschen bekamen eimer und kleine bürsten und rückten den viechern damit zu leibe.

bei einem rundgang über das gelände des elephant nature park wurden uns dann die einzelnen elefanten und ihre geschichten vorgestellt. es ist wirklich traurig, was diese tiere teilweise durchmachen mussten, bevor sie dort die möglichkeit bekamen, ein elefantenleben zu leben. wer mich kennt, weiß, dass ich, obwohl ich tiere wirklich wahnsinnig gerne mag, weit davon entfernt bin, mit durchgeknallten tierschützergruppen zu sympathisieren. hier hatte ich das gefühl, zwar mit menschen zu tun zu haben, die tiere schützen wollen, aber verstanden haben, dass das mit den menschen vor ort geschehen muss und vor allem mit ziel und maß. ich möchte es jedem ans herz legen, der nach thailand reist, nicht an den normalen touristenbelustigungen mit elefanten teilzunehmen, denn die tiere in den camps und shows werden meistens unter schlimmen bedingungen gehalten. im elephant nature park hat man die möglichkeit, elefanten in einer umgebung zu sehen, die ihrer natürlichen zumindest nahe kommt, denn in freier wildbahn können elefanten in thailand kaum noch überleben.

ich habe mich wirklich gefreut, diesen tag mit den elefanten verbringen zu können, ihnen dabei zuzusehen, wie sie miteinander agieren und ihnen auch ein wenig nahe kommen zu können. leider bin ich jetzt vom elefantenwahnsinn nicht geheilt, er ist im gegenteil schlimmer geworden. und, liebe daheimgebliebene: freut euch schon mal auf die 3473 elefantenfotos, die ich für euch gemacht habe!

im lindihimmel

Februar 7, 2007

mädchen und eine babykatze: glücklich

eine katze

mädchen und vier babykatzen: im himmel!

vier katzen

miau!

Januar 21, 2007

in some happier news hatte ich am freitag wieder das vergnügen eine äußerst liebreizende barkatze kennenzulernen. für die habe ich mich auch gerne wieder in den dreck geworfen.

lindi und katze

wie schlimm dreckig es da in der katzenecke war, habe ich erst bei der anschließenden bildbetrachtung erkannt. unsere neue tierische freundin zeigte auch ausgeprägtes interesse am neuen trendgetränk wodka-sapperlott. nur hier im bild musste sie einem geräusch nachgehen und war nicht bereit, in die kamera zu schauen.

wodka-sapperlott