gestern habe ich zum ersten mal eine thai-massage „genossen“. das war nicht ausschließlich schön. schön war es eigentlich hauptsächlich dann, wenn der schmerz nachließ. die dame, die mich massiert hat, war schon etwas älter, ziemlich klein und sah auch nicht besonders kräftig aus. ich habe aber relativ schnell festgestellt, dass der schein trog, was ihre kraft anbelangte. zwischendurch befürchtete ich gebrochene rippen. das gummiartig-entspannte gefühl, das ganz am ende übrig blieb war aber sehr angenehm.
der lustigste moment war, als sie auf meinen beinen saß, mich unter den armen packte und den oberkörper zu sich zog. ich hatte damit gerechnet, nicht aber, wie weit sich mein rücken durchbiegen lässt. ich muss ein ziemlich überraschtes gesicht gemacht haben, denn die anderen, die gerade ein fußmassage bekamen, brachen in gelächter aus, ich musste kichern, die massier-frau auch und schließlich lachte die ganze massage-hütte.
etwas peinlich wurde das ganze dann am ende, weil einmal mehr verständigungsprobleme galore bestanden. die frage „how much“ versteht hier eigentlich jeder, dachte ich. ist nicht so. die thaikundigen freunde hatten sich um die ecke verkrümelt, der nicht ganz so thaikundige bekannte hatte ihren schilderungen entnommen, jemand anderes aus unserer runde hätte bereits gezahlt und ich wurde daraufhin der zechprellerei verdächtigt. glücklicherweise konnte das missverständnis dank einer etwas englischkundigeren kollegin geklärt werden, wieder unter gelächter der gesamten hütte, kundschaft und belegschaft. doofi-farang, ich, mal wieder.