der heutige tag ist wieder einmal reich an absurditäten, was auch dem gestrigen wiederantrittsbesuch in der lieblingsbar geschuldet sein mag. dazu aber später mehr, erst die absurditäten. so stand eben vor dem büro ein unsäglich hässlicher herr, der sich als abgesandter der polizeisportgruppe whatever zu erkennen gab und den geschäftsführer sprechen wollte. ich fragte mich, ob extra so hässliche exemplare herumgeschickt werden, damit man beim spenden großzügiger ist. weil man weiteres elend seiner sorte verhindern möchte. außerdem sah ich vorhin einen hundehaufen, in dem ein deutschlandfähnchen steckte. das fand ich sehr hübsch.
in der lieblingsbar lief das album posen der gruppe die sterne. der barmann erzählte, er habe es gerade second hand erworben und würde es in seine top five deutschsprachiger alben aufnehmen. woraufhin ich natürlich ebendiese wissen wollte, die er aber leider nicht parat hatte. hätte ich jetzt auch nicht, sollte man aber. denn mir wurde beispielsweise letzten sommer die ehre zuteil, etwas, nämlich motorjugendliche der woche zu sein, wobei ich unter anderem nach den besten alben ever gefragt wurde. und natürlich prompt etwas vergessen habe. an anderer stelle konnte ich aber problemlos meine top five biersorten aufzählen. heißt das jetzt, dass ich mich mehr für bier als für musik interessiere?
der rest des tages wird, nachdem in der mittagspause schon der programmpunkt “mittwoch ist schnitzeltag” abgehakt wurde, unter dem in der überschrift genannten motto stehen. der wunderschöne fcb wird nämlich heute sein fortkommen in das viertelfinale der champions league erstreiten, was ich mir standesgemäß mit doppelrippunterhemd bekleidet ansehen werde. und dann zeigen wir neukölln mal, was böllern heißt. oder auch nicht.
song of the day: okkervil river – the president´s dead. so lange nicht mehr gehört, so groß!