eine erkenntnis der letzten tage: mehr menschen, als man denkt, selbst solche, die sich beruflich mit wörtern und texten beschäftigen, wissen offensichtlich nicht, wie das mit den satzzeichen und den leerzeichen funktioniert. deswegen hier nochmal für alle, zum mitschreiben: VOR einem satzzeichen kommt seltenst ein leerzeichen, NACH einem satzzeichen kommt IMMER ein leerzeichen. ausnahme zu regel nummer eins: der gedankenstrich – ein satzzeichen, das viel zu selten benutzt wird. das wollte ich nur mal eben angemerkt haben, denn rechtschreibung macht unsere welt schöner. (und ja, ich bin mir dessen bewusst, dass es auch groß- und kleinschreibung gibt, diese beherrsche ich eins mit sternchen, ich wende sie im internet für den privatgebrauch nur nicht an. das aber konsequent.)
sonst noch: ich habe über die letzten tage ein experiment durchgeführt, wie oft ich ein album, das mich beim ersten anhören aufgrund der überhohen erwartungen, die ich an es gestellt habe, enttäuscht hat, anhören muss, damit ich es von vorne bis hinten tiptop finde. die antwort lautet: fünfundvierzig mal, davon ca. drei mal slightly alkoholisiert. zu dem album zu gegebenem zeitpunkt mehr.
gestern abend gab es beim topmodel leider nicht erwartungsgemäß ausufernden zickenterror, weswegen es fast ein wenig langweilig war. dafür haben wir wieder etwas gelernt, vom größten catwalkkünstler aller zeiten (gröcaz): „das wichtigste ist: glaub an dich selbst und charakter [sprich: käräktär]! das ist der wahrheit!“ also bitte, meine herrschaften.
zum einschlafen dann blumfeld live in wien angehört. inklusive wunderbarster erinnerungen an den festival-summer of genderfasching. schön!