nach dem zechpreller-debakel bin ich nach dem heutigen wäscherei-besuch endgültig zu der überzeugung gelangt, dass ich jetzt mal schnell noch thai lernen sollte für meine letzten vier wochen hier. oder doch zumindest den wortschatz aufstocken um sätze wie „doch, ich möchte das gerne bezahlen, aber dazu müssen sie mir bitte sagen, was es kostet.“ oder eben: „diese hose färbt stark ab, bitte waschen sie sie nicht zusammen mit meinen weißen t-shirts.“
tatsächlich war es etwas schwierig, den letztgenannten umstand zu äußern. „this: new. looses color.“ war nicht so erfolgreich. die büdchenbesitzerin von nebenan wurde aufgrund ihrer exorbitanten englisch-kenntnisse dazugerufen. sie stand da mit meiner hose in der hand und einem verständnislosen gesicht. glücklicherweise war die straßenkantine nebenan gerade geöffnet, so dass ich das vergnügen hatte, in einer traube von menschen zu stehen, mit meiner dreckwäschetasche in der einen hand und meiner hose in der anderen hand, die auf thai auf mich einredeten.
eine der wäschereidamen reichte mir schließlich ein mobiltelefon, nachdem sie der person am anderen ende etwas gesagt hatte, in dem recht häufig das wort farang und ein kichern vorkam. „hello?“ – „what do you want?“ – „my trousers, they should be washed separately, because they…“ kxrsgs… gespräch vorbei.
dann mischte sich eine weitere angestellte der wäscherei ein, die bisher unbeteiligt war. sie nahm meine hosen und sagte: „new, yes?“ oh, wie verstanden ich mich fühlte. „yes!“ unter zuhilfenahme von weißer wäsche aus meiner dreckwäschetasche führte ich dann eine kleine pantomime zum thema „getrennt waschen“ vor versammelter mannschaft auf. zumindest eine komödiantischen erfolg habe ich damit erzielt. ob auch inhaltlich etwas bei den rezipienten angekommen ist, werde ich heute abend wissen. stay tuned!